Las Vegas – Stadt der Träume

Las Vegas ist eine Wahnsinnsstadt mitten im Niemandsland. Stefan, Felix und ich haben dort für ein verlängertes WE im Stratosphere gewohnt, einem Hotel am nördlichen Ende des Stripes, mit einem kleinen Türmchen und einer Art Mini-Freizeitpark auf dem Dach in ca. 280 m
Höhe.(
http://de.wikipedia.org/wiki/Stratosphere_Las_Vegas).

Außen:

Innen:

 <<<ZENSIERT>>

Es ist schwer in Worte fassen, wie es in Las Vegas abgeht. Überall Leuchtreklame, Hotels, Casinos, klingelnde brummende Automaten, Attraktionen, Clubs Menschenmassen, darunter die verrücktesten Typen, die mal eben stapelweise 1.000$ Chips neben einem auf dem Black-Jack Tisch legen und freudestrahlend erzählen, wie sie gerade 20.000$ beim Roulette verloren haben. Die Stadt stinkt nach Geld! Manchmal frage ich mich ob es die Stadt wirklich gibt, oder ob es sich nicht doch nur um eine Fata Morgana handelt…


Den ersten Abend haben wir in diversen Casinos verbracht. Unglücklicherweise hat Stefan an einer Slotmachine gleich mal aus 5$ 50$ gemacht. 10 Sekunden später waren aus meinem 5$ Schein 80$ geworden! NICE! Nun waren wir auf den Geschmack gekommen und die guten Vorsätze nicht so viel zu zocken waren schnell über Bord geworfen.

Den Rest versuche ich mal zusammenzufassen:

Da es, solange man spielt, Getränke for free gibt, (Beer, Shooter, Cocktails,.. ) wurden wir 3 zunehmend heiterer. Das Coyote Ugly enttäuschte. Dafür ist das Studio 54 ein sehr geiler Club mit richtig gutem House und sehr nettem Publikum. Als wir gegen 5 raus mußten haben wir uns irgendwie nach und nach verloren…. Keiner weiß so genau wie es passiert ist, aber auf einmal war Felix verschollen. Später haben wir erfahren, dass er Felix ca. 2 Meilen von unserem Hotelzimmer entfernt volltrunken in einem völlig anderen Casino nach seinem Zimmer gesucht hat. Stefan hat seinen Weg offenbar am besten gefunden. Zumindest lag er als erster im Bett. Ich hab zwar unser Stratosphere gerade noch erfolgreich erreicht, aber das Hotelzimmer leider nicht mehr finden können. Diese Bettenburgen können verdammt groß sein! Nachdem ich eine halbe Stunde umhergeirrt bin, habe ich mich schließlich auf einem der Lederstühle vor eine freudig blinkende Slotmachine gesetzt. Naja, wo ich nun schon mal saß, konnte ich ja auch mal ein paar Dollar reinschieben… Ein paar Margaritas und um 50$ reicher habe ich dann schließlich gegen 8 das Hotelzimmer erreicht. Immerhin nur 5 Minuten nach Felix…. Am nächsten Morgen (also 2 Stunden später) haben wir den Strip erkundet, sind durch nahezu alle Casinos gezogen und haben hier und da mal ein paar Scheine investiert und etwas getrunken und sind dann weiter zum nächsten gezogen.
An dem Abend kam das Gerücht auf, dass Paris Hilton im Jet (einer der vielen Clubs) Party machen würde. Natürlich sind wir, wenn auch mit einigen Komplikationen, in den Club rein gekommen. Aber Paris hat sich nicht blicken lassen, sondern blöderweise zusammen mit Britney Spears völlig besoffen und halbnackt im Club nebenan abgefeiert. AAARGH! Es ist zum heulen… Da wir nicht die einzigen waren, die im falschen Club gelandet sind, war der Schuppen gut gefüllt und nach ein paar Drinks hat sich keiner mehr dafür interessiert, ob die Paris denn nun auch da ist oder nicht…

Kurz nach 6 waren wir im Bett und um 7 durften wir schon wieder für die Tour zum Hoover Staudamm aufstehen(James Bond - Golden Eye)


....und anschließend über die Route 66...


....zum Grand Canyon. Zumindest Stefan und ich, denn Felix hat es leider nicht mehr rechtzeitig „geschafft“ zum Hotel zurückzukommen….

Während der Busfahrt liefen fast die ganze Zeit irgendwelche amerikanschen Action-Filme auf voller Lautstärke. Schlaf nachholen? Unmöglich! Trotzdem haben sich die Strapazen gelohnt. Schaut euch die Bilder an! Der Canyon ist wirklich riesig (Wer hätte das gedacht? PS: Könnt ihr euch noch an meinen Kommentar zum Thema kreative Namensgebung in den USA erinnern??? )

Am letzten Tag haben wir uns dann noch ein Zaubershow mit weißen Tigern angesehen. Das übliche: Frauen verschwinden spurlos aus diversen Boxen, Tiger verwandeln sich in Assistentinnen und auf einmal steht eine S-Bahn auf der Bühn.

Die erste Hofbräu-Maß meines Lebens gabs dann am Abend im Hofbräuhaus von Las Vegas. Wie mir Stefan (einer der vielen Bayern hier) versichert hat, sind sowohl Bier als auch das Gebäude mit dem Münchner Vorbild identisch... Das Hofbräu hat richtig durstig gemacht. Gute Sache! Schade, dass ich das nicht schon viel früher in Deutschland probiert habe. Aber nein, dafür musste ich ja erst 1000de Meilen weit durch die Gegend reisen...

Über die 4 Tage, die wir in in der Stadt der Träume waren habe ich an Automaten und beim Black-Jack ca. 160 $ mehr gewonnen als „investiert“.Allerdings habe ich leider abends in den Clubs mindestens wieder das doppelte ausgegeben…. Was soll ich sagen? Superzeit! Falls ihr mal in kurzer Zeit jede Menge Geld verprassen wollt, guckt euch den Zirkus selber mal an! In der Stadt hat man viel Spass!

Viva Las Vegas!

2.12.06 03:15

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