NACHTRAG

Wochenende 27. - 29. Oktober

Ups: Den Eintrag hier hab ich ja gar nicht veröffentlicht…. *hüstel*… Nunja, ihr wisst schon, Zeitverschiebung und so….

Ein Wochenende wie es im Buche steht! American Pie und Super Troopers lassen schön grüßen…

Freitag:

Los ging alles mit einer Poker-Night (siehe Slideshow) bei uns in der WG. 8 Gladiatoren traten mit einem Einsatz von je 5 $ gegeneinander an. Verena, Steffie, Ulle, Hofi, Felix, Marc, Stefan und ich. Der Gewinner sollte den gesamten Pott von 40 $ gewinnen. Wie es sich gehört waren die meisten von uns mit dicken Sonnenbrillen und Pokerface bewaffnet angetreten. Letzteres verflog aber spätestens nachdem die Mädels die mitgebrachten Pizzas aus dem Ofen holten und den Spieltisch mit Nachos und Soßen voll stellten.

Nachdem alle Beteiligten sich über die Spielregeln geeinigt hatten, die Proberunden gespielt waren konnte es endlich losgehen. Nach ein paar glücklichen Runden mit kleinen Gewinnen, wähnte ich mich schon im Glück, doch dann kam der Flash! Im wahrsten Sinne des Wortes! Plötzlich hatte ich einen Kreuz Flush auf der Hand. An sich ein sehr brauchbares Blatt sollte man meinen. Die Einsätze stiegen und stiegen. Beim Showdown waren nur noch Stefan und ich im Rennen. Alle anderen sind die hohen Einsätze nicht mitgegangen und vorzeitig ausgestiegen. Die Spannung wuchs. Als erster war ich mit Aufdecken dran. Die Verblüffung am Tisch war groß, schließlich waren bis dahin fast alle Spiele mit einem einfachen Pärchen gewonnen worden. Doch als Stefan seine Karten aufdeckte, war klar wer die A-Karte gezogen hatte. Er hatte ebenfalls einen Kreuz Flush! Ist das zu fassen?  Seiner mit König, meiner nur mit der Dame…. Und weg waren die mühsam erspielten Chips…. GRRRRR!

Trotzdem hat es noch zu Platz 3 gereicht… (Wofür man sich leider auch keine Nudeln kaufen

kann.)

Im Finale standen dann Hofi (Andreas, mein WG-Mate) und Felix. Andreas, der bis zu letzt immer noch nicht so genau wusste ob er nun einen Small oder Big Blind spielen musste, für den es um die Existenz ging (durch diverse gemeinsame Freizeitaktivitäten in den Abendstunden ist er notorisch knapp bei Kasse und ernährt sich bevorzugt von Nudeln mit Nudeln...) gegen Mr. Las „Felix“ Vegas, der schon einige Pokerschlachten geschlagen hat.

Es kam wie es kommen musste. Andreas muss weiterhungern und Las Vegas bedankt sich für die Kohle!

Wer jetzt Lust bekommen hat, einmal selber zu Pokern:

http://www.partypoker.net/

Hier kann man für Lau gegen Menschen auf der ganzen Welt um fiktives Spielgeld zocken. Netter Zeitvertreib für zwischendurch! Vor dem geplanten Trip nach Las Vegas ich da wohl auch ab und zu mal vorbeischauen…

Nach der Pokerrunde war der Abend aber längst noch nicht zu Ende. Gegen halb 12 sind Michael und ich dann noch zu einer abteilungsinteren Halloweenparty gefahren. Nunja, viele Menschen, leckeres Essen des indischen Gastgebers, viele Abteilungsleiter, viel Alkohol und jede Menge Verkleidungen zum Schreien. Nach ein paar hochphilosophischen Gesprächen stellte sich dann heraus, dass der Fahrer (Michael) einer der angeheitertsten auf der Party war. Mmh, nungut, dann sind wir halt bei einer Kollegin mitgefahren, die sich wenigstens noch klar artikulieren konnte. In den letzten Wochen wurde ihr Auto 2x von männlichen Kollegen (in nüchternem Zustand!) komplett zerlegt, so dass sie das Steuer partout nicht abgeben wollte.

Als wir unversehrt im Preserve ankamen, lud ich Andi (Backe) noch auf ein Bierchen zu uns in die WG ein, wo sich derweil der Rest der Pokerrunde mit der Plünderung unseres Kühlschranks beschäftigte... Doch kamen wir gar nicht erst in der WG an. Das unfassbare ist passiert! Wir haben Amerikanische Nachbarn kennen gelernt! So echte Amerikaner, die nicht bei Siemens arbeiten! Das ist hier eine kleine Sensation. In Clubs lernt man zwar gewöhnlich schnell jemanden kennen, aber die Nachbarschaftsverhältnisse werden nach Art der Schildbürger gepflegt. Nachdem die 4 Amis (Nicole, Craig und 2 Bekannte) uns von ihrem Balkon aus irgendwelche Sachen zugerufen (gegrölt haben haben wie die Bekloppten) haben wir uns noch kurz mit ihnen unterhalten. (Hurra! Wir haben englisch gesprochen!!!) Ihre Einladung auf ein Bier rein zu kommen, konnten wir natürlich nicht ablehnen…  So kam es, dass Andi und ich mit Craig und Nicole (die anderen beiden sind ins Schlafzimmer verschwunden...) über Gott, die Welt, deutsche Autos, Bier aus Irland, Amerikanische Politik usw. quatschten. Einzelheiten kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen...

Natürlich haben beide grundsätzlich eine Waffe im Auto und natürlich ein paar Pump-Guns im Schrank… Wie viele Amis haben die beiden 2 kleine Hunde, denen es Spaß zu machen schien den ganzen Abend Leute anzuspringen. Sowas scheint hier Trend zu sein... ^^

Später luden uns die beiden dann zu einer Halloweenparty am folgenden Tag bei Bekannten ein.

Samstag 

Andreas, Hofi, Marc und ich haben uns kurz vorher (um 21:30 Uhr) noch schnell ein paar Kostüme und Utensilien beim Walmart gekauft bzw. bei anderen Studenten in unserer Wohnanlage (dem Preserve) zusammengeschnorrt.

Ausnahmsweise haben wir mal eine Location ohne U-Turn gefunden!!!

Langsam kann ich mich selber nicht mehr schwärmen hören… Sorry dafür! Aber die Party war der Hammer… Eine Metal-Band im Wohnzimmer, Fassbier, das viel zu schnell alle geworden ist und natürlich kamen gegen 12 die Cops wegen Ruhestöhrung. Allerdings waren diese echt von der ganz coolen Sorte. Nachdem sie erst einmal ordentlich auf autoritär gemacht haben und die Band aufhören musste zu spielen, wurden sie angespornt durch die heitere runde schnell lustiger. Sie haben sich sogar dazu hinreißen lassen, für Photos zu posen. Richtig scharf wurde es als die hübschesten Mädels der Party für ein Bild mit den Gesetzeshütern zusammengetrommelt wurden. Leder, Latex und Oktoberfest-Dirndl meets Uniform. Wer Supertroopers gesehen hat, hat ungefähr eine Ahnung von dem Auftritt der Cops.

Kaum waren die Cops wieder weg ging es in der Garage mit Black Music, im Wohnzimmer mit der Metalband und im 1. Stock mit Rave weiter. In der Garage stank es nach Gras, während die Rave-Nation fleißig den Pillen fröhnte als seien es Aspirin… Scheinbar normaler Alltag hier drüben. Die Rocker im Wohnzimmer sind beim Pils geblieben und da haben wir uns dann auch am besten amüsiert. Um 1 waren die meisten Amis nicht mehr in der Lage sich klar zu artikulieren. Einige lagen in seltsamsten Körperhaltungen im Wintergarten verteilt herum [...] Mit dem Drummer werde ich demnächst mal A&A zocken… Gegen einen Ami! Das hat was…

 

14.11.06 05:00

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