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November 2006

OPERATIVE ROADMAP:

 

Hi! ich versuche gerade das Mittagstief zu überwinden und dachte ich schreib mal wieder was.....
Gestern war ich im Kletterpark, bei dem man sich gegenseitig sichern muss und nach einer einstündigen Einführung völlig alleine rumklettern kann. Zeitweise sehr anstrengend und am Anfang kostet es doch schon viel Überwindung sich einfach fallen zu lassen, um den anderen zu testen, dass er einen auch richtig festhält.
Bei der Hinfahrt zum Kletterpark sind wir wegen Speeding von einem schwarzen Cop angehalten worden. Andreas (Barth) ist angeblich mit 77 Meilen gefahren, obwohl nur 55 erlaubt waren. Gott sei Dank sind wir mit einer Verwarnung davongekommen... Einfach dumm stellen und dem Cop was von "I am lost. Do you know the directions to the Kletterparl? [...]" erzählen und schon ist er froh, dass er weg kann.... :D

Das Klettern an sich hat sehr viel Spass gemacht. mit etwas Glück gibt es bald die Gelegenheit mit ein paar Profis in den Bergen rumzuklettern. und von oben die schöne Aussicht über das Land zu genießen...

Über einen Bekannten haben Marc, Stefan, Andreas und ich 4 NBA Tickets für VIP-Logen bekommen! Für umsonst!!! Normale Tickets ohne Loge kosten normalerweise schon über 100 $. Das ist der Hammer Sonntag werden wir da hingehen: Hawks vs. Atlanta.... :-)

Morgen (Freitag) feiert Steffie (eine Studentin, die für SE&A, unseren größten Kunden arbeitet) ihren Geburtstag. Samstag gehts zum Rodeo und am 19.11 fliege ich mit ein paar Kollegen für ein verlängertes WE nach Las Vegas... Danach das Wochenende machen wir einen Roadtrip durch Florida und werden u.a. in Jacksonville und Miami absteigen... Wenn alles glatt geht leihen wir uns dafür einen alten Caddy oder alternativ einen Mustang Cabrio...

Hoffentlich sieht das Auto dann ungefähr so aus.



Das wär ein Traum!
Alles ganz schön aufregend hier. Es gibt einfach immer was zu tun und zu sehen... Rafting/New York/New Orleans sind schon in der Pipeline. Eine sehr schöne wilde Zeit bisher.Mir geht's echt super!

Werde dann mal berichten ob das alles so wie gedacht geklappt hat. Erfahrungsgemäß läuft ja meistens eh alles anders als gedacht...

Bis bald,
Helge

3.11.06 00:55, kommentieren

NACHTRAG

Wochenende 27. - 29. Oktober

Ups: Den Eintrag hier hab ich ja gar nicht veröffentlicht…. *hüstel*… Nunja, ihr wisst schon, Zeitverschiebung und so….

Ein Wochenende wie es im Buche steht! American Pie und Super Troopers lassen schön grüßen…

Freitag:

Los ging alles mit einer Poker-Night (siehe Slideshow) bei uns in der WG. 8 Gladiatoren traten mit einem Einsatz von je 5 $ gegeneinander an. Verena, Steffie, Ulle, Hofi, Felix, Marc, Stefan und ich. Der Gewinner sollte den gesamten Pott von 40 $ gewinnen. Wie es sich gehört waren die meisten von uns mit dicken Sonnenbrillen und Pokerface bewaffnet angetreten. Letzteres verflog aber spätestens nachdem die Mädels die mitgebrachten Pizzas aus dem Ofen holten und den Spieltisch mit Nachos und Soßen voll stellten.

Nachdem alle Beteiligten sich über die Spielregeln geeinigt hatten, die Proberunden gespielt waren konnte es endlich losgehen. Nach ein paar glücklichen Runden mit kleinen Gewinnen, wähnte ich mich schon im Glück, doch dann kam der Flash! Im wahrsten Sinne des Wortes! Plötzlich hatte ich einen Kreuz Flush auf der Hand. An sich ein sehr brauchbares Blatt sollte man meinen. Die Einsätze stiegen und stiegen. Beim Showdown waren nur noch Stefan und ich im Rennen. Alle anderen sind die hohen Einsätze nicht mitgegangen und vorzeitig ausgestiegen. Die Spannung wuchs. Als erster war ich mit Aufdecken dran. Die Verblüffung am Tisch war groß, schließlich waren bis dahin fast alle Spiele mit einem einfachen Pärchen gewonnen worden. Doch als Stefan seine Karten aufdeckte, war klar wer die A-Karte gezogen hatte. Er hatte ebenfalls einen Kreuz Flush! Ist das zu fassen?  Seiner mit König, meiner nur mit der Dame…. Und weg waren die mühsam erspielten Chips…. GRRRRR!

Trotzdem hat es noch zu Platz 3 gereicht… (Wofür man sich leider auch keine Nudeln kaufen

kann.)

Im Finale standen dann Hofi (Andreas, mein WG-Mate) und Felix. Andreas, der bis zu letzt immer noch nicht so genau wusste ob er nun einen Small oder Big Blind spielen musste, für den es um die Existenz ging (durch diverse gemeinsame Freizeitaktivitäten in den Abendstunden ist er notorisch knapp bei Kasse und ernährt sich bevorzugt von Nudeln mit Nudeln...) gegen Mr. Las „Felix“ Vegas, der schon einige Pokerschlachten geschlagen hat.

Es kam wie es kommen musste. Andreas muss weiterhungern und Las Vegas bedankt sich für die Kohle!

Wer jetzt Lust bekommen hat, einmal selber zu Pokern:

http://www.partypoker.net/

Hier kann man für Lau gegen Menschen auf der ganzen Welt um fiktives Spielgeld zocken. Netter Zeitvertreib für zwischendurch! Vor dem geplanten Trip nach Las Vegas ich da wohl auch ab und zu mal vorbeischauen…

Nach der Pokerrunde war der Abend aber längst noch nicht zu Ende. Gegen halb 12 sind Michael und ich dann noch zu einer abteilungsinteren Halloweenparty gefahren. Nunja, viele Menschen, leckeres Essen des indischen Gastgebers, viele Abteilungsleiter, viel Alkohol und jede Menge Verkleidungen zum Schreien. Nach ein paar hochphilosophischen Gesprächen stellte sich dann heraus, dass der Fahrer (Michael) einer der angeheitertsten auf der Party war. Mmh, nungut, dann sind wir halt bei einer Kollegin mitgefahren, die sich wenigstens noch klar artikulieren konnte. In den letzten Wochen wurde ihr Auto 2x von männlichen Kollegen (in nüchternem Zustand!) komplett zerlegt, so dass sie das Steuer partout nicht abgeben wollte.

Als wir unversehrt im Preserve ankamen, lud ich Andi (Backe) noch auf ein Bierchen zu uns in die WG ein, wo sich derweil der Rest der Pokerrunde mit der Plünderung unseres Kühlschranks beschäftigte... Doch kamen wir gar nicht erst in der WG an. Das unfassbare ist passiert! Wir haben Amerikanische Nachbarn kennen gelernt! So echte Amerikaner, die nicht bei Siemens arbeiten! Das ist hier eine kleine Sensation. In Clubs lernt man zwar gewöhnlich schnell jemanden kennen, aber die Nachbarschaftsverhältnisse werden nach Art der Schildbürger gepflegt. Nachdem die 4 Amis (Nicole, Craig und 2 Bekannte) uns von ihrem Balkon aus irgendwelche Sachen zugerufen (gegrölt haben haben wie die Bekloppten) haben wir uns noch kurz mit ihnen unterhalten. (Hurra! Wir haben englisch gesprochen!!!) Ihre Einladung auf ein Bier rein zu kommen, konnten wir natürlich nicht ablehnen…  So kam es, dass Andi und ich mit Craig und Nicole (die anderen beiden sind ins Schlafzimmer verschwunden...) über Gott, die Welt, deutsche Autos, Bier aus Irland, Amerikanische Politik usw. quatschten. Einzelheiten kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen...

Natürlich haben beide grundsätzlich eine Waffe im Auto und natürlich ein paar Pump-Guns im Schrank… Wie viele Amis haben die beiden 2 kleine Hunde, denen es Spaß zu machen schien den ganzen Abend Leute anzuspringen. Sowas scheint hier Trend zu sein... ^^

Später luden uns die beiden dann zu einer Halloweenparty am folgenden Tag bei Bekannten ein.

Samstag 

Andreas, Hofi, Marc und ich haben uns kurz vorher (um 21:30 Uhr) noch schnell ein paar Kostüme und Utensilien beim Walmart gekauft bzw. bei anderen Studenten in unserer Wohnanlage (dem Preserve) zusammengeschnorrt.

Ausnahmsweise haben wir mal eine Location ohne U-Turn gefunden!!!

Langsam kann ich mich selber nicht mehr schwärmen hören… Sorry dafür! Aber die Party war der Hammer… Eine Metal-Band im Wohnzimmer, Fassbier, das viel zu schnell alle geworden ist und natürlich kamen gegen 12 die Cops wegen Ruhestöhrung. Allerdings waren diese echt von der ganz coolen Sorte. Nachdem sie erst einmal ordentlich auf autoritär gemacht haben und die Band aufhören musste zu spielen, wurden sie angespornt durch die heitere runde schnell lustiger. Sie haben sich sogar dazu hinreißen lassen, für Photos zu posen. Richtig scharf wurde es als die hübschesten Mädels der Party für ein Bild mit den Gesetzeshütern zusammengetrommelt wurden. Leder, Latex und Oktoberfest-Dirndl meets Uniform. Wer Supertroopers gesehen hat, hat ungefähr eine Ahnung von dem Auftritt der Cops.

Kaum waren die Cops wieder weg ging es in der Garage mit Black Music, im Wohnzimmer mit der Metalband und im 1. Stock mit Rave weiter. In der Garage stank es nach Gras, während die Rave-Nation fleißig den Pillen fröhnte als seien es Aspirin… Scheinbar normaler Alltag hier drüben. Die Rocker im Wohnzimmer sind beim Pils geblieben und da haben wir uns dann auch am besten amüsiert. Um 1 waren die meisten Amis nicht mehr in der Lage sich klar zu artikulieren. Einige lagen in seltsamsten Körperhaltungen im Wintergarten verteilt herum [...] Mit dem Drummer werde ich demnächst mal A&A zocken… Gegen einen Ami! Das hat was…

 

14.11.06 05:00, kommentieren

Wochenende 10. -12. November

Donnerstag: Bowlen

Schon wieder ist eine Woche rum. Die Zeit fliegt hier einfach nur an einem vorbei. Am Donnerstag waren wir Studenten wie immer Bowlen. Mittlerweile versucht der Grossteil nicht mehr bloß alle Pins umzuschmeißen, sondern das ganze nebenbei auch noch mit einem gewissen Style zu schaffen. Das bedeutet im Idealfall, dass die Kugel vom Zeitpunkt ihres Abwurfs bis zum Aufprall nicht einfach in einer geraden Linie auf die Pins zudonnert, sondern stattdessen einen großen Bogen beschreibt, also mit jede Menge Spin auf die Mitte der Bahn geworfen wird, nach außen steuert, an der Rinne entlangtänzelt, um dann im letzten Moment zur Mitte der Pins abzudrehen und schön diagonal durch die Pins zu fräsen.

Erste Versuche von mir endeten mit 8 Pumpen in Folge, und geschwollenen Fingern, aber nach 2 Stunden Quälerei lief es dann von mal zu mal besser und am Ende hat es sogar hin und wieder zu Strikes und Spares gereicht. Coole Sache! Vielen Dank noch mal an Franzi, Barbara, Basti & Co. für ihren fanatisch-mentalen Beistand…. Ohne in würde ich jetzt immer noch Bowlen wie ein Weißbrot…

Freitag: P. Diddy

Wie immer entschied sich die Abendplanung recht spontan, als uns (Stefan, Marc, Andi H, Andy K un dich),durch einen glücklichen Zufall und einem netten Kollegen die Nachricht erreichte, dass P. Diddy im Club „um die Ecke“ (nach amerikanischen Maßstäben) eine Party hostet. Mit Ausdrucken von gewissen Emailpässen wurde freier Eintritt versprochen. Also sind wir natürlich hingefahren, um mal richtig in die Hiphop-Kultur reinzuschnuppern. Als wir das Compound erreichten (ein richtig cooler Schuppen! Siehe http://www.compoundatl.com/) begann der Stau 3 Blocks entfernt. Die ganzen Strassen im Umkreis waren verstopft mit Stretch, Mercedes SLRs, Bentleys, getunten Cadillacs & ähnlichem mehr. Die Schlange vor dem Club war ca. 1,5 Kilometer lang, und bestannt laut Radiodurchsagen aus ca. 5000 Leuten. Davon waren ca. 4995 schwarz, 3 Südamerikaner und 2 Weiße. Wir waren also nicht die einzigen Vanilla-Faces die sich hinein wagten…. Ein Parkplatz an der Strasse war für 20 $ bis 50 $ zu haben. Wir armen Studenten sind natürlich ein paar Strassen tiefer in das Viertel gefahren und haben unser Auto da stehen gelassen.

Mit den Emailpässen sind wir dann nach NUR 20 Minuten warten in den Club gelangt, da wir uns an einer gesonderten Schlange anstellen konnten, die wesentlich kürzer war.

Drinnen gab es dann Party vom feinsten. Nette Leute, super Stimmung und Musik vom feinsten. Nicht zu vergleichen mit Diskos in Deutschland wo Black Music gespielt wird. Und niemand hat sich an den Deutschen gestört; im Gegenteil!

Irgendwann ist dann schließlich der P. Daddy mit seinen 50 großen, schwarzen Freunden aufgetaucht und hat cool mit Sonnenbrille, Cap und Goldkette rumgestanden. Viel mehr brauchte er nicht leisten, um die Menge zum ausflippen zu bringen… (siehe Bilder) Völlig unbeeindruckt von dem Treiben um ihn herum har er mit seinen Kumpels gequatscht, während wir uns bis auf 2 Meter rangearbeitet haben.

Der Abend endete mit einer riesigen Schlägerei direkt vor unseren Füßen. Recht unfaire Sache: 50 gegen einen…. Wir waren nur froh, dass es nicht weiter ausgeartet ist und wir nicht in der Haut des armen Kerls steckten, auf den selbst beim Versuch wegzurobben weiter eingeschlagen und getreten wurde… Ansonsten alles im allen eine prima Party, aber leider mit einem unrühmlichem Ende… Hat mich irgendwie an die WM erinnert…

Bei der Suche nach unserem Auto hat Stefan diesmal nicht bei der erstbesten vorbeifahrenden Stretch die Hintertür aufgerissen, keine leichttbekleideten Frauen haben kreischend die Tür anschließend wieder zugerissen, und wir mussten diesmal nicht vor einem schwarzen Bären von Chauffeur davonlaufen... wie zuletzt...

Samstag: NBA, T.I. Konzert, Cheetah

Gleich nach dem Aufstehen, Duschen und einem Häufchen Kellogs ging’s schon wieder mit den üblichen Verdächtigen los zur Phillips-Arena. Mal wieder NBA (letzte Woche hatten wir erfolgreich gegen die Orlando Magics gewonnen). Unglücklicherweise haben die Hawks gegen die Seattle Supersonics nach Verlängerung 113 : 112 verloren. Und das 2 Sekunden vor schluss... Diesmal sind aber wir hauptsächlich zum Spiel gegangen, da es für die Eintrittskarten ein kleines Gratiskonzert von T.I. gab. Das ist einer der vielen populären Rapper aus Atlanta, die zur Zeit die U.S. Charts aufmischen. Nebenbei kam man anschließend for free ins Cheetah hineinkam, “the hottest Club in the Dirty South”. Kurz gesagt: Der Club hat gehalten, was er versprochen hat. Das gilt nicht nur für das 5* Hotel-Ambiente und den Einparkservice […]http://www.thecheetah.com/gallery/

Sonntag:

Das Wochenende war mal wieder eins von ganz erholsamer Sorte. Der Sonntag begann wie der Samstag: Aufstehen, Duschen, Frühstück und schon saßen wir wieder im Auto, auf dem Weg zu einem Basketball Platz. Der Platz war nur wenige Minuten entfernt und absolut top. Leider wurden wir beim Stand von 12 : 12 auch schon wieder von einem gewissenhaften Wachmann vertrieben, da der Platz zum Privatbesitz einer hiesigen Firma namens Horizon gehörte. Allerdings spielt dort niemals jemand der Angestellten. Das ist so unfair….

Kurzerhand gings dann ein paar Meilen weiter ins Mexikanerviertel. Nachdem wir uns gerade wieder ein wenig warm gespielt hatten, wurden wir auch schon von 5 kleinen Mexikanern zu einem Match herausgefordert. Im durchschnitt waren sie 1,55 Meter und schätzungsweise 17…. Man haben die uns rund gemacht… lol. Zwar haben wir „nur“ ca. 10 zu7 verloren, aber das kam ausschließlich dadurch, dass unsere Gegner nicht mehr an den Ball kamen wenn wir ihn ersteinmal irgendwie in die Nähe ihres Bretts geschafft hatten. So hatten wir dann manchmal 3-4 Versuche in Folge um diesen riesen Ball durch diesen viel zu kleinen Korb zu bugsieren… Hat trotzdem Spass gemacht, aber nächstes mal sollten wir mit denen besser Fußball spielen!

Nach dem Spiel, mussten wir uns schon wieder beeilen um noch rechtzeitig zu der Aftershowparty von Snoop Doggy Dog, P. Diddy & Co. zu kommen. Diesmal waren wir wirklich die einzigen Weißen in dem Club unter den Gästen. Diesmal war alles viel entspannter. Das auftreten der hiesigen Rapp-Stars brachte die Menge diesmal nicht aus der Fassung. Nicht ein einziger machte ein Photo (vermutlich hat das einfach keiner gewagt). So kam es das wir schon wieder mit dem P. Diddy und seinem Hofstaat in nem Club abgehangen haben. Sehr chilliger Abend mit ein paar Höhepunkten:

Rest Rooms:

Der Eingang der Örtlichkeiten wurde von 3 großen, breiten Gangstern in Bomberjacken bewacht. Trotz mulmigen Gefühls in der Magengegend, war dies die einzige Möglichkeit sich zu erleichtern. Also bin ich rein.

Drinnen dann das unglaubliche. Die Türen der Toiletten abmontiert, vor den Pissoirs kauerten 6-7 echt fies aussehende Schwarze im Kreis auf dem Boden und würfelten (vermutlich wurde Craps gespielt).. Zwischendurch flogen immer wieder dicke Bündel 20$-Noten in die Mitte. Da wurden Monatslöhne und Kleinwagen verzockt….. Drumherum standen ein paar weitere Bomerjacken, die permanent die Lage checkten und mit humorlosem Blick den Eingang beobachteten. Kurze Zeit später bin ich Gott sei dank erfolgreich und lebend wieder zu den anderen gestoßen.

Beim rausgehen aus dem Club zu später Stunde:

Zuerst fragten uns die völlig verblüfften Türsteher beim rausgehen, ob wir zur Band gehören würden. Band? Welche Band? Da gab’s keine Band! Nur Rapper! Und da gehörten wir wohl definitiv nicht zu Ganz schön verpeilte Typen, aber vermutlich waren sie nur so überrascht ein paar Vanilla Faces zu sehen, die (lebend) aus dem Club spazierten. 5 Meter weiter ärgerte sich eine Gruppe weiterer Schwarzer als sie uns sahen „Wow, man! Look, even some white guys have been in da club! And we daunt get in? DAMN!” Der Preis hat sich von umsonst auf ungalubliche 100$ für den Eintritt gesteigert. Und das bloß weil P. Diddy, Snoop Dog & Co. uns schon wieder gefolgt sind! Diese verdammten Stalker! Auf unserem geparktem Auto lagen netterweise ein haufen Alben rum. auch das neue von Snoop Dog, was erst im März rauskommt... Naja, kann man mal gehört haben, muss man aber nicht..

Über den Montagmorgen erzähle ich besser mal nichts…

Liebe Klopxeichen: gebt mal Gas mit eurem Album! Kanns kaum erwarten und vermutlich ist das das einzige, was mich jetzt noch vor dem HipHop retten kann!

H.

16.11.06 05:40, kommentieren

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